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08.03.2010

Zurück im Weltcup

Nach schier endlosen Verletzungsproblemen mit massiven Einschränkungen auch im Training hat Kathrin jüngst wieder mit sehr guten Wettkampfresultaten überzeugt - und sich erfolgreich für den Weltcup empfohlen!

Reichlich Edelmetall
Kathrin wechselte während dieser Saison aufgrund einer langwierigen Fußverletzung mit entsprechenden Einschränkungen in den IBU-Cup – und sie meldet sich nun erfolgreich zurück: Bei den Biathlon-Europameisterschaften in Otepää (EST) gewann sie Gold im Einzelrennen und mit der Staffel, außerdem eine Silbermedaille in der Verfolgung.

Beste EM-Teilnehmerin
Damit war Kathrin die erfolgreichste Teilnehmerin der EM. Hervorzuheben ist, dass sich Kathrin - als Zehnte in das Verfolgungsrennen gestartet - trotz dreier Schießfehler die Silbermedaille sichern konnte. Das lässt auf eine gute Laufform schließen und macht Hoffnung, dass die Fußverletzung bald überwunden ist.
Nach diesen überzeugenden Auftritten ist Kathrin nun zurück in der Weltcup-Mannschaft. Bundestrainer Uwe Müßiggang hat sie für die letzten drei Weltcups dieser Saison in Kontiolahti (FIN), Oslo (NOR) und Khanty-Mansyisk (RUS) nominiert.

Gute IBU-Cup-Resultate vor der Europameisterschaft
Schon Anfang Februar hatte Kathrin gezeigt, dass es bei ihr wieder besser läuft. Am letzten Wettkampfwochenende vor der EM landete sie im italienischen Martell (Val Martello) im Sprint und im Pursuit ganz oben auf dem Podest. Zuvor belegte sie in Haute Marienne in Frankreich in eben diesen Disziplinen jeweils den zweiten Rang.

Weltcups in Finnland, Norwegen und Russland
- Kontiolahti (FIN): 12. - 14.03.
- Oslo (NOR): 18. - 21.03.
- Khanty-Mansyisk, Finale (RUS): 25. - 28.03.

Kathrin zufrieden
"Ich bin wirklich froh, dass es jetzt endlich wieder aufwärts geht. Ich habe wieder richtig Spaß am Biathlon und merke, wie die Form mit jedem Tag besser wird. Mittlerweile zahlt sich das harte Training, das ich trotz meiner Verletzungen und meiner langwierigen Beschwerden absolviert habe, endlich aus. Vor allem läuferisch zeigt die Formkurve deutlich nach oben. Jetzt hoffe ich, dass ich den Schwung und das Selbstvertrauen von der EM auch in den nächsten Weltcup mitnehmen kann. Das wäre dann zumindest ein versöhnlicher Abschluss einer bis dahin für mich sehr schwierigen Saison. Ich bin jedenfalls hochmotiviert und freue mich auf die nächsten drei Wochen."