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05.07.2010

Kathrin Hitzer besucht Patientenfamilien in der Nachsorgeklinik Tannheim

Vor einigen Tagen war wieder mal Familientreffen angesagt. Und zwar ein ganz besonderes. Denn Kathrin setzt sich seit drei Jahren als Kuratoriumsmitglied der Stiftung Deutsche Kinderkrebsnachsorge und als Botschafterin für die Interessen von schwer krebs-, herz- und mukoviszidosekranken Kindern, Jugendlichen und deren Familien ein.

Mit viel Liebe
Für Kathrin ist dieses Engagement eine echte Herzensangelegenheit und deshalb versucht die junge Biathletin, so oft es ihr Terminkalender zulässt, die Patientenfamilien im Schwarzwald zu besuchen.
Berührungsängste kennt Kathrin im Umgang mit den schwerkranken Kindern keine. Im Gegenteil: Die Augen der Mädchen und Jungen strahlten, als sich die Spitzensportlerin viel Zeit nahm, um gemeinsam mit den Kindern zu spielen.

Zusammen an der Kletterwand
Ein besonderer Höhepunkt war aber vor allem das Treffen und das gemeinsame Klettern mit den Jugendlichen. Durch den geringen Altersunterschied identifizieren sich die jungen Patienten in ganz besonderer Weise mit der sympathischen Sportlerin, die für viele als Vorbild dient. Denn um im Wettkampf zu bestehen, muss eine Weltklasseathletin wie Kathrin sich immer wieder motivieren und bereit sein zu kämpfen. Ähnlich wie die schwerkranken jungen Menschen, die gegen ihre Krankheit ankämpfen.

Kraft geben
Der Geschäftsführer der Nachsorgeklinik Tannheim und Stiftungsvorstand Roland Wehrle freute sich sehr über den gelungenen Besuch und betonte, dass solche Treffen für die Patienten immer ein ganz besonderer Moment sind und die Solidarität von bekannten Sportlern wie Kathrin Hitzer den Kindern und Jugendlichen zusätzliche Kraft im Kampf gegen die schwere Krankheit geben.

20 Jahre Deutsche Kinderkrebsnachsorge
Die im Dezember 1990 von Klausjürgen Wussow, Christiane Herzog, Herzog Carl von Württemberg und anderen Persönlichkeiten gegründete Deutsche Kinderkrebsnachsorge kann in diesem Jahr auf eine 20-jährige sehr erfolgreiche Tätigkeit zurückblicken.
Die bedeutendsten Projekte sind die Verwirklichung der Nachsorgeklinik Tannheim und die Unterstützung der der Kindernachsorgeklinik Berlin-Brandenburg, in denen krebs-, herz- und mukoviszidosekranke Kinder und ihre Familien, sowie Familien, die ein Kind verloren haben, Hilfe finden. Beispielsweise unterstützte die Stiftung in den vergangenen beiden Jahrzehnten durch ihren Hilfsfonds insgesamt 1000 betroffene Familien mit in etwa zwei Millionen Euro.