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12.11.2010

Ganz schön schön und ganz schön kalt!

Im Trainingslager im hohen Norden Finnlands holen sich die DSV-Skijäger traditionell den Feinschliff für den Weltcup-Winter. Drei Wochen in der Dunkelheit. Drei Wochen, in denen es im Wesentlichen nur um drei Dinge geht: Training, Training und nochmals Training!




Trotzdem Zeit zur Muße
Langweilig wird es Kathrin in Muonio aber keineswegs: "Ganz ehrlich: Ich genieße die Zeit hier oben. Endlich hat man mal wieder so richtig Zeit für sich selbst. Klar sind wir in erster Linie zum Training hier . Aber es bleibt immer noch Zeit, um Weihnachtsgeschenke zu basteln oder im Internet zu bestellen. Zu häkeln, ein Mittagsschläfchen zu machen, zu lesen, ein Filmchen zu schauen und gemeinsam viiiiel zu lachen."

Umfangreiches Komplextraining
Doch zurück zum Training: Hier steht in erster Linie umfangreiches Komplextraining auf dem Trainingsprogramm. Die Loipen in Muonio sind bestens präpariert und perfekt, um noch einmal gezielt an der Lauftechnik zu arbeiten. Nur bei den Temperaturen meint es Petrus in diesem Jahr etwas zu gut mit den Biathleten: Minus 21 Grad! Da darf die Funktionswäsche schon etwas wärmer sein als gewöhnlich!

Zwiebelprinzip
Aber Kathrin nimmt auch diese eisigen Temperaturen gelassen: "Ist vielleicht gar nicht so schlecht, wenn wir im Training auch mal bei kalten Bedingungen schießen. Das kann uns im Weltcup oder bei den Weltmeisterchaften in Sibirien ja auch passieren. Aber ich komme mir schon ein bisschen vor wie ein Michelin-Männchen, wenn ich zum Training rausgehe: drei bis vier Klamottenschichten, plus Sturmhaube, Buff, Stirnband und dicker Mütze! Ganz schön kalt, aber irgendwie auch ganz schön schön hier oben!"