zurück

Ruhpolding, 04.06.2013

---Was machen wenn die Welt zu ertrinken droht??---

Es ist schon verrückt; Die Menschen aus dem Süden Deutschlands, Teilen von Tschechien, Österreich und der Schweiz scheinen sich mittlerweile nur noch per U-Boot erreichen zu können. Eine in der Erinnerung nie da gewesene Naturgewalt beherrscht uns und zeigt, dass wir "Manschgerl" es, so sehr es auch viele versuchen, nicht mit ihr aufnehmen können. Sie zeigt uns Grenzen des Machbaren auf und verweist uns auf die natürliche Hierarchie: Zuerst erschuf Gott die Welt, dann kamen Adam und Eva an die Reihe.

Wenn wir so weiter machen, mit unserem verschwenderischen Leben, Wasser unbegrenzt zu nutzen, Müll ohne weitere Gedanken zu produzieren und Treibhausgase ohne schlechtes Gewissen in die Luft zu jagen, dann.... ja was dann? Muss jemand vielleicht doch mal anfangen eine Arche zu bauen. Denn so zahlt uns die Natur unser unüberlegtes, rücksichtsloses, konsumverwöhntes Dasein zurück.

Immer wieder gab es Katastrophen, Extreme der Naturgewalten und jedes Mal haben wir sie überstanden. Das gehört zum Laufe der Zeit. Nur werden die Extremen immer extremer und die Auswirkungen auf Menschen, die es sozial nicht so komfortabel haben, wie die der meisten FB-Nutzer, treffen es immer härter.

Nun geht das Leben aber weiter. Man merkt wie Menschen in solch schwierigen Situationen doch zusammenhalten, helfen und es gemeinsam schaffen, Schäden wieder in den Griff zu bekommen.

Können wir dadurch auch gemeinsam den Signalen der Natur Ohren, Augen und Gefühle der Wertschätzung schenken? Vorsichtiger mit ihr umgehen?

Dies ist ein Appell an alle, die es lieben Draußen zu sein. Die die 4-Jahreszeiten genießen und keine Lust darauf haben, im Juni noch Winterklamotten zu tragen!
Beginnt bewusster mit der Natur um zu gehen! Seid gute Vorbilder für unsere Nachkommen und zeigt, wie man das Leben mit der Natur verbringt und sie nicht zerstört!

Seid natürlich!

Eure Kathrin Lang