zurück

19.03.2014

Es musste raus!

Trotz Rang vier in der Gesamtwertung des IBU-Cups 2014 ist Kathrin mit ihrer Comeback-Saison nicht ganz zufrieden. Das lag unter anderem daran, dass sie sich in Bezug auf Weltcup-Starts übergangen fühlte.

Kathrin hatte im Sommer hart an ihrem Comeback nach der Schwangerschaft gearbeitet – und das in der Regel selbstverantwortlich und allein. Als sie dann beim ersten IBU-Cup-Wochenende der Saison direkt auf das Podest lief, wähnte sie sich ihrem Ziel, in den Weltcup zurückzukehren, nahe.

Doch es sollte noch dauern, bis sie sich in der Königsklasse beweisen durfte. Im Januar war es dann soweit: Kathrin wurde für ihren Heim-Weltcup in Ruhpolding nominiert. Und dort ging alles schief. Mit sechs Fehlern im Schießen lief sie im Einzel dem Feld hinterher und auf Platz 72. Ein Start in der Verfolgung vergab die Wahl-Chiemgauerin mit diesem Ergebnis.

Nur zehn Tage später gastierte die zweite Biathlon-Liga auch in Ruhpolding und dort wurde Kathrin zur Königin der Chiemgau Arena: Sie gewann den Sprint fehlerlos und mit gut 13 Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten. In der Verfolgung schoss sie nur ein Mal daneben und überquerte die Ziellinie eine Minute vor der Konkrrenz.

Trotz dieser Ergebnisse und zuletzt wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk blieb ihr ein weiterer Weltcupeinsatz leider verwehrt.